Das Berliner Journalistenbüro besteht seit 1991.
Hier finden Sie:
Zehn erfahrene Journalisten mit fachlichem Hintergrund aus Wirtschafts-, Natur-, Rechts- und Geisteswissenschaft.
Wir erstellen Print-Reportagen, TV-Dokumentationen und Radiofeatures für führende Medien deutschlandweit.
Zu unseren Kunden zählen Magazine und Tageszeitungen wie Bild der Wissenschaft und die Süddeutsche Zeitung ebenso wie 3sat, Deutschlandfunk, Deutsche Welle, NDR, rbb, WDR und ZDF.
Wir verfügen über langjährige Erfahrung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
diehn@berliner-journalistenbuero.de
Jahrgang 68, Halbiraner. Studium der Politikwissenschaft, Philosophie und neueren deutschen Literatur an der LMU München.
TV Producer und Autor incl. Auslandsberichterstattung und Reportagen aus dem Irak, Afghanistan, Palästina, Äthiopien, Usbekistan u.a. für Deutsche Welle TV, 3-SAT, Phoenix.
Nominierung Grimme Preis 2004 sowie fünf internationale Preise 2005 für Umweltdoku water in the fields (Wasser für Nahrung) im Rahmen der TV-Serie thirsty planet" (Deutsche Welle TV).
Formatentwicklung, Redaktion und Texte u.a. TIP Berlin, Sonderheftreihe Edition Reportagen Cosmopolitan u.s.w. Image- und Industriefilme z.B. für das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
"Deutschland für Anfänger" - Langzeitbeobachtung einer iranischen Einwanderin als Teil einer sechsteiligen Fernsehserie über Immigration in Deutschland (DW-TV, 30 min). Redaktion: Frauke Sandig
"Städte, Stadien, Fußballwelten" - Portrait der besonderen Dortmunder Fußballkultur im Vorfeld der Fußball-WM 2006 (DW-TV, 3-Sat, Phoenix, diverse ausländische Sender). Redaktion: Maria Winzen, Christian Ostermann
"Unterwegs mit Gott" - Teildreh in Ramallah, Palästina zur Situation junger palästinensischer Christen vor dem deutschen Kirchentag (DW-TV 30 min). Redaktion: Hanne Schön (Autorin)
"Einsatz für Bagdad" - Reportage über den Architekten Alexander Christoph in Sadr City, Bagdad (DW-TV, 30 min). Redaktion: Dieter Roser
"Wasser für Nahrung" - Umweltdokumentation zur internationalen Wasserkrise (DW-TV, 3-Sat, WDR, Phoenix, diverse ausländische Sender, 30 min). Redaktion: Jörg Seibold
"Einsatz am Hindukusch" - Reportage über die ersten Verluste deutscher ISAF-Einheiten in Kabul, Afghanistan. Redaktion: Christian Ostermann
"Gold im Ozean" - Forscher des Alfred Wegener Instituts auf Schatzsuche im Pazifik (DW-TV, 30 min, nur Produktion). Redaktion: Jörg Seibold, Christian Ostermann
Mit grosser Geste reißt sich die junge Iranerin den schwarzen Tschador vom Leib. Für einen kurzen Moment wirbelt das Tuch durch die Luft. Dann fällt der Schleier zu Boden. In roter Unterwäsche flitzt die Aktivistin der kommunistischen Partei durchs Auditorium. Ein zweiter Flitzer hält ein Photo seines ermordeten Bruders in die Höhe und reckt dabei seine Folterspuren Richtung Fernsehkamera. Dann ertönt aus hunderten Kehlen der Schlachtruf der iranischen Exilopposition: "Tod der islamischen Republik!" Auf dem Podium versteinerte, konsternierte Gesichter.
aus: Revolution der Geduldigen - Die islamistische Diktatur
wirft sich ins letzte Gefecht. Und die Reformer werden reformieren
müssen. (WOZ, die Wochenzeitung, Zürich)
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Christof Schlingensief, 40, machte sich als Regisseur kontroverser Filme und Theaterstücke einen Namen. Bei einer Kunstaktion 1997 wurde er wegen eines Schildes mit der Aufschrift "Tötet Helmut Kohl" verhaftet. Soeben erscheint ein Buch zu seiner Aktion in Wien gegen Jörg Haider "Ausländer raus - bitte liebt Österreich" (Edition Suhrkamp). Ab 30 November wird er auf MTV mit der Show "Schlingensiefs U3000" zu sehen sein.
aus: Christoph Schlingensief - Der Mann, der wie eine Kuh sein
will.
(SZ: Jetzt Magazin, Interviewreihe "Lernen von den Alten")
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Einmal am Tag kommt der Funkspruch aus der Heimat. Dann schält sich Fidan hastig aus dem Schlafsack und drückt die Hörer der Satellitenanlage fest an den Kopf, als wären sie wärmende Ohrenschützer. Im Auftrag des Kieler Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung begleitet die junge Eisforscherin eine geologische Expedition zum Südpol.
aus: Heimweh - ein großes Gefühl wird neu entdeckt
(Cosmopolitan)
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Dampfschwaden dringen aus der Hortküche. Olaf, Sabine und die Rasselbande aus der 2b kochen Pflaumenmus und Quittengelee. "Hmm, lecker. Alles aus dem Garten" erklären die Sechsjährigen. "Aus dem Schulgarten", korrigiert die Betreuerin stolz. Zur gleichen Zeit verlassen die Steppkes aus der 1a in Zweierreihen die Mensa, um sich auf die Arbeitsgruppen zu verteilen: beim "Zirkus" lernen sie jonglieren oder auf Stelzen laufen, andere stehen eher auf die Klassiker: Toben, malen, musizieren. Es ist 14.00 Uhr, ein normaler Nachmittag an der Heinrich Zille Grundschule in Kreuzberg.
aus: Klassenzimmer - Berliner Grundschulen sind auf Reformkurs
(TIP Edition)
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Geboren 1967, Diplom-Studium Chemie (Schwerpunkt Biochemie) an der Universität Hamburg, Aufbaustudium Wissenschaftsjournalismus an der Freien Universität Berlin
Gerade die Dinge, die uns erst zu Menschen und das Leben interessant machen, scheinen die Frage nach einem biologischen Zweck auszuschließen. Kunst, Musik, Literatur, auch Religion, Philosophie und Moral folgen ihren eigenen Regeln. Und doch überschreiten amerikanische Evolutionsbiologen in den letzten Jahren immer wieder ihre Fachgrenzen. Ermutigt durch die Erfolge der Genetiker und Verhaltensforscher, wollen sie kulturelle Phänomene auf ein biowissenschaftliches Fundament stellen. ...
aus: Wozu die ganze Liebesmüh? // Ein
Evolutionspsychologe erklärt, warum die Menschheit Sprache
und Kunst, Moral und Humor erfunden hat. Seine verblüffende
Antwort: Diese Hervorbringungen des menschlichen Gehirns machen
sexy. Wer gut erzählen kann, wer witzig, kreativ und anständig
ist, ist auch als Partner attraktiv.
(Psychologie Heute, Dezember 2001)
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Ein kleiner Betrieb in einer Nebenstraße im Norden Berlins. Über den Hof führt der Weg in eine hohe Arbeitshalle. Neonlicht erfüllt den Raum, geschäftig-knappe Wortwechsel schwirren hin und her. In der Nähe des offenen Hallentores stehen blaue Fässer mit Blut; auf der tiefroten Oberfläche schwimmen schaumige Schlieren. Es sieht aus wie von frisch geschlachteten Tieren und könnte noch warm sein. ...
aus: Blut für jede Lebens- und Todeslage // Die
Berliner Firma Kryolan liefert 20 Sorten Kunstblut an Theater und
Filmstudios
(Süddeutsche Zeitung, 10. Oktober 2000)
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Wer hat noch nicht über sein schlechtes Gedächtnis geflucht? Etwa wenn man im Supermarkt ratlos vor den gefüllten Regalen steht und nicht mehr weiß, welche absolut unverzichtbare Zutat für das Abendessen mit Freunden noch fehlt. Oder man trifft an der Kasse überraschend eine alte Bekannte, kann sich aber partout nicht an ihren Namen erinnern. Das zweite Beispiel zeigt schon, dass es "das" eine Gedächtnis nicht gibt: Man erkennt das Gesicht der Bekannten ja durchaus wieder und weiß auch noch, wie und wo man sich kennen gelernt hat. Nur ist der Abruf des Namens gerade blockiert. ...
aus: Wo ich war, als Kennedy starb // Erinnerungen
entstehen, wenn sich Nervenzellen im Gehirn zu neuen Netzwerken
verbinden das kann für kurze Zeit sein oder auf Dauer.
Die Neurobiologie findet immer genauer heraus, was bei diesen
Prozessen geschieht.
(Finanancial Times Deutschland, 8. Dezember 2000)
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hessmann@berliner-journalistenbuero.de
Jahrgang 1971, Medizinjournalist Studium der Medizin an der Universität Hamburg, ärztliche Tätigkeit in der Psychiatrie Zusatzstudium Wissenschaftsjournalismus an der Freien Universität Berlin Seit 2002 als freier Journalist tätig, für u. a. ZDF/3sat, Rundfunk Berlin-Brandenburg, Hessischer Rundfunk, Wort und Bild Verlag, de Gruyter Verlag, Max-Planck-Gesellschaft
Langsam lässt der Frauenarzt den Ultraschallkopf über den Bauch der Frau gleiten, die werdenden Eltern schauen gespannt auf den Bildschirm. Und da ist es auch schon: ihr Baby in 3-D. Nase, Augen, Mund, alles bestens erkennbar.
aus: Baby und Familie/Gesundheitpro.de; 03.08.2006
rusche@berliner-journalistenbuero.de
Jahrgang 1971, ist Journalist und Rechtsanwalt.
Nach Studium der Rechtswissenschaft, Medizin und Psychologie wissenschaftliche Tätigkeit und Promotion am Institut für Forensische Psychiatrie der Charité Universitätsmedizin in Berlin.
Er berichtet aus Kriminologie & Justiz für NDR 4-Inforadio, rbb-Fernsehen und 3sat, rezensiert Fachbücher aus dem juristischen, rechtsmedizinischen und psychologischen Bereich für literaturtest.de, erstellt Seminare zu den rechtlichen Grenzen der (Justiz-)Berichterstattung für die gemeinsame Fortbildungseinrichtung von ARD und ZDF.
Psychologie, Gerichtspsychiatrie und Justiz
O-Ton 1 Manfred M. (über Atmo gelegt): Irgendwann - so zwölfe, einse rum - war nix los keine Bräute da, keine Bekannten. Ich hatte direkt vor dem Eingang geparkt und wo ich runter komme, stehen da zwei Mädels, die nicht aus Berlin sind und werde von denen angesprochen wegen Pizza.
aus: Profiling - Serienmördern auf der Spur, NDR-Inforadio
Hamburg, Das Forum, 26. Juli 2005, 20.30 - 21.00 Uhr
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O-Ton 1 anonymisierter Pädophiler: "Es ging immer darum, dass ich in der Schule die jeweiligen neu ankommenden Jahrgänge immer sehr reizvoll fand. Auch als ich älter wurde, fand ich Jüngere immer interessant. Ich fand das nicht ungewöhnlich, es war einfach so".
aus: Pädophilie-Ambulanz Berlin, 3sat, "Recht brisant",
6. Dezember 2005, 20.15 - 20.45 Uhr
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Mediation - Vom Konflikt zur Lösung von Haynes, J. M. 334 S., 2004 Klett-Cotta, ISBN 3-608-91080-8
Das Volk der Streithansel: Historisch bedingt haben die Deutschen großes Vertrauen zu ihren Gerichten und wenig Neigung, ihre Konflikte selbst zu lösen. "Ich werde mich beschweren!" oder "Wir sehen uns vor Gericht!" heißt es dann, und schnell beschäftigen die Streitenden mehrere Anwälte
Buchrezension aus: www.literaturtest.de
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Der Angeklagte steht vor Gericht und hat, egal ob prominent oder nicht, ein Recht auf ein faires Verfahren. Das ist jedoch durch elektronische Medien im Gerichtssaal gefährdet, so das Bundesverfassungsgericht (1 BvR 2623/95 / 1 BvR 622/99). Denn: "Viele Menschen verändern ihr Verhalten in Anwesenheit von Medien. Manche fühlen sich durch Medienaufnahmen beflügelt, andere gehemmt. Die Fairness des Verfahrens ist insbesondere im Strafprozess für Angeklagte und Zeugen gefährdet, wenn sie sich infolge der Medienaufnahmen scheuen, Dinge vorzutragen, die zur Wahrheitsfindung wichtig sind, etwa intime, ihnen peinliche oder gar unehrenhafte Umstände. Der Prozess der Wahrheitsfindung kann auch leiden, wenn die am Verfahren beteiligten Personen versucht sind, ihr Verhalten an der erwarteten Medienwirkung auszurichten".
aus: Skript Gerichtsberichterstattung, gemeinsame
Fortbildungseinrichtung Programm von ARD & ZDF, ZFP
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kretschmer@berliner-journalistenbuero.de
Ursprung im Rheinland, Studium an der FU Berlin - Abschluß 89, Volontariat beim SFB, Gründung des Berliner Journalistenbüros 1991 in Kreuzbergs Mitte
Letzte Produktionen:
Wer schön sein will... 28.2.04 Schönheitsoperationen, Piercing, Tatoos, 30 Min. rbb
Liebe gesucht, 10.5.04 Singles und Partnersuche, 30 Min, MDR
Liebe nach Fahrplan, 21.7.04, Pendler, 30 Min, ZDF-Dokumentation
Ausgebremst, 11.6.05, Lebensveränderungen, 30 Min, rbb
Rabatz, 9.11.05, Jugendliche im Osten, 30 min, ARD
"Schwarze Sonne", 25.3.06, Ein Brandenburger in Namibia. 30 min., Kretschmer/Krieg Filmproduktion für den rbb
Medienpreis der Ideal-Versicherung für die Reportage Anonym bestatten, SFB (1999)
Robert Geisendörfer-Preis für die Dokumentation Lehrer ungeliebt und ausgelaugt SFB (2002)
USA-Stipendium center of documentary, Duke University (2004)
Lehrauftrag FU Publizistik Praxisseminar Fernsehen (2006)
Ich finde es nicht würdig, wenn eine ganze Generation anonym unter den Rasen gebracht wird. Da bleibt ja nichts mehr übrig. Nie zuvor habe man die Toten ohne Not namenlos unter die Erde gebracht. Herr Weber, theologisch versierter Friedhofsverwalter, stapft zwischen den Einfriedungen des katholischen Friedhofs in Hohenschönhausen einher, vorbei an den Urnen-Kästchen mit Grabstein-Konfektionsware - eine Kleingartensiedlung für Tote...
aus: Unermüdlich und
regelwidrig wird das anonyme Gräberfeld bepflanzt FAZ
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Jahrgang 76, Studium der Volkswirtschaftslehre, Politik und Soziologie (Dipl. Vw) an der Universität Potsdam sowie UWM Milwaukee, Wisconsin USA (Abschluss M.A.).
Freie Print-Journalistin (Wirtschaft) seit 2001, Texte für Die Zeit, FAZ Hochschulanzeiger, Industrieanzeiger, Markt und Mittelstand, Starting up und andere Zeitungen und Zeitschriften.
Autorin des Buches „Nebenbei Selbständig“ (1. Auflage: Nov. 2004, 3. Auflage Herbst 2006), Aufträge als Dozentin im Bereich Existenzgründung und Beraterin für Gründer.
Aufträge im Bereich PR-Texte und Pressearbeit im Bereich Gesundheitswesen/Wellness sowie Kunst/Kultur.
Das Rezept für gescheiterte Großprojekte ist im Prinzip recht simpel. Man nehme: eine Geschäftsidee, die mindestens 1000 Arbeitsplätze bringt. Man platziere dieses Projekt in einen Ort, in dem es viele Arbeitslose gibt. Kündige hochkarätige Geldgeber an, finde einen Landespolitiker, der das Projekt frühzeitig zur "Chefsache" erklärt und damit die Verantwortung trägt. Hernach kann der sich als Held der Region feiern lassen und später die Koffer packen, wenn es schief geht. Zuvor läuft aber noch das Schwarzer-Peter-Spiel. Der Politiker sitzt auf seinen Zusagen, will sie – aus Angst vor den enttäuschten Hoffnungen – einhalten. Mit Fördergeldern, versteht sich. Denn die Sache muss gelingen, um jeden Preis.
aus: Aus: "Zupacken, zahlen, zittern" – über gescheiterte Großprojekte in Brandenburg
(DIE ZEIT 04/2003) PDF download
Am liebsten geht Tony Lampart mit potenziellen Investoren essen. Je nach Nationalität in das passende Restaurant. Sehen Sie, sagt er dann, hier bei uns ist alles wie bei Ihnen zu Hause _ nur besser. Tony kennt fast alle internationalen Restaurants in New Brunswick, einer Provinz an Kanadas Atlantikküste. Er ist Immigrationsmanager im Wirtschaftsministerium der Provinz und hat auch die Köche eingebürgert, deren Küche er jetzt preist _ aus Deutschland, China oder Italien. Neben gutem Essen kann er Investoren einiges andere versprechen. Niedrige Steuern, günstige Grundstücke und gut ausgebildete Arbeitskräfte zu moderaten Löhnen. Wem das alles nicht reicht, dem wird die Hilfe auf den Leib geschneidert. Tailor-made, sagt Tony, selbst aus der Schweiz eingewandert. Es ist Wirtschaftsförderung à la Kanada.
aus: Aus: "Mit Geld und guten Worten" - Wie kanadische Wirtschaftsförderer Unternehmen aus der ganzen Welt anziehen
(DIE ZEIT 10/2004) PDF download
Mehr als die Hälfte aller Existenzgründer in Deutschland gründen nebenbei. Sie bauen sich Schritt für Schritt eine Existenz auf ohne gleich den Job aufzugeben oder Familie oder Studium zu vernachlässigen. Erst, wenn sie sich sicher sind, wagen sie den Kopfsprung. In unserem Buch Nebenbei selbständig zeigen wir Ihnen, wie sie den Balance-Akt zwischen Job, Familie und Gründung schaffen können. Sie lesen, wie es andere geschafft haben und welche Voraussetzungen Sie erfüllen sollten. Sie finden spezielle Tipps und Hinweise zur Gründung als „Nebenjob". Mit Hilfe von Checklisten und Übungen erfahren Sie, woran Sie denken müssen, ob Sie geeignet sind und wie Sie typische Fallstricke umgehen.
aus dem Buch: "Nebenbei Selbständig", ISBN: 3899940385, erschienen 1. Auflage November 2004, 3. Auflage erscheint im Herbst 2006, mehr Information zum Buch
Wenn sie nachmittags von der Arbeit kommen, warten schon neue Aufgabe auf sie – in ihrer eigenen Firma. Mehr als die Hälfte aller Gründer in Deutschland machen sich nebenbei selbständig und betreiben ihr Geschäft neben dem Beruf oder der Elternzeit, Arbeitslosigkeit, Rente oder Schule und Studium. Viele nutzen dies als sicheren Einstieg in die volle Selbständigkeit, andere bleiben dauerhaft Teilzeit-Selbständige. Wir stellen Ideen und Formen vor, beschreiben, welche Fallstricke es gibt und welche Dinge Sie bei Kranken- und Sozialversicherung sowie gegenüber dem Arbeitgeber beachten müssen.
aus: Nebenbei Selbständig - Wege für Einsteiger auf Nummer Sicher
(Starting up, Herbst 2006) PDF download
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niebuhr@berliner-journalistenbuero.de
Jahrgang 68. Diplom-Ingenieurin für Biotechnologie. Studium an der Technischen Fachhochschule Berlin. Forschungsaufenthalte an der EAWAG, Schweiz und an der University of Arizona, Department for Environmental Engineering. Volontariat beim Berliner Abendblatt, Gruner + Jahr.
Freiberufliche Journalistin seit 2003. Auslandsberichte und Reportagen aus Arizona, USA, Mexiko und Rumänien für Deutschlandradio Kultur "Weltzeit", Deutschlandfunk "Europa heute", Deutsche Welle "Weltzeit", Info-Radio "Nahaufnahme", RBB "Zeitpunkte" und Der Tagesspiegel (Sonntagsbeilage). Berichte und Interviews aus Berlin für Tip Magazin und Die Tageszeitung.
Keiner kann die Tat fassen – jetzt beginnt der Prozess gegen den "Menschenfresser"
Das rotweiße Band ist immer noch da. Nur an manchen Stellen ist es gerissen und gibt den Zugang zu dem verwilderten Garten frei, wo die Polizei ihren schrecklichen Fund machte. Immer wieder kommt mal einer hierher und sucht zwischen den Brennnesseln nach Spuren der Untat des einstigen Hausherren Armin Meiwes – des so genannten "Menschenfressers von Rotenburg", dem ab morgen in Kassel der Prozess gemacht wird.
aus: Der Tagesspiegel, Seite 3, 2. Dezember 2003
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Von Altar sind es nur 90 Kilometer zur US-Grenze. Lange war dies ein beschaulicher Ort in Mexiko – bis täglich 4000 Flüchtlinge kamen. Die Jagd aufs schnelle Geld macht alle verrückt.
aus: Der Tagesspiegel, Sonntagsbeilage, Die Stadt, 14. Mai 2006
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Atmo: Frau ruft: Peterle, Peterle, Hühner gackern
aus: Rundfunk Berlin Brandenburg, Zeitpunkte – Magazin, 9. Juli 2006
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Viele junge Rumänen haben die alten Strukturen in ihrem Land satt: die Korruption, die Gleichgültigkeit der Menschen, die fehlenden Perspektiven. Sie glauben ihren Großeltern nicht, wenn die sagen: Früher war alles besser. Eher sind die Eltern Vorbild, die im Ausland als Putzkraft, Altenpfleger oder Baurarbeiter ihr Geld verdienen. Auf der Suche nach einem Ausweg, tun rumänische Jugendliche vor allem eines: sich bilden. Während die Landjugend weiter meist nur das Ausland als einzige Chance sieht, wollen in Städten immer mehr junge Rumänen die Gesellschaft selbst verändern.
aus: Deutschlandfunk, Europa heute, August 2006
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vollmer@berliner-journalistenbuero.de
Jahrgang 1969, Studium in Münster, Lyon und Berlin. Volontariat an der Evangelischen Journalistenschule in Berlin. Arbeitet als Reporterin für Deutsche Welle-TV sowie als Autorin für öffentlich rechtliche Hörfunksender (u.a. WDR, DLF, SWR etc.). Dort vornehmlich internationale Reportage z.B. aus Iran, Kasachstan oder Südamerika. Daneben auch Print-Autorin mit Schwerpunkt auf sozialen Themen.
Auf dem niedrigen Couchtisch liegt eine einzige Glückwunschkarte, daneben eine angebrochene Schachtel Pralinen. Auf dem Sofa stapeln sich dicke Aktenordner, am Fenster lehnen zwei Beinprothesen, auf dem Küchenfußboden stehen leergetrunkene Glühweinflaschen. Draußen gesichtlose, verkommene Plattenbauten. Horst Langner lebt in Halle-Neustadt. Vergangene Woche ist er 50 Jahre alt geworden, die Karte ist von seiner Sozialarbeiterin.
Aus: "Der lange Weg zurück ins Leben. Menschen am Rand
der Gesellschaft - ein Beispiel aus Halle. ",
Der Zivildienst, Heft 2/2004.
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Atmo-O-Ton 1, Bluesmesse 29. Februar 1980, Pfarrer Eppelmann: "Wir wollen ganz herzlich begrüßen, die, die um die Ecke wohnen oder auch die, die aus Leipzig oder Jena gekommen sind. Euch allen ein herzliches Willkommen."
- Atmo frei - Klatschen -
Atmo-O-Ton 2, Bluesmesse 29. Februar 1980 Pfarrer Eppelmann: "Wir wollen aber auch versuchen Hoffnungen zu wecken und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie unsere Welt ein Stück dem Frieden näher kommen kann. Und das alles soll eingebunden werden von der Musik, die ihr liebt, dem Blues. Uns allen einen guten Gottesdienst."
- Musik Blues-Song - (liegt unter Sprecherin-Text)
Sprecherin: 29. Februar 1980. Die Friedrichshainer Samariterkirche platzt aus allen Nähten. Überall sitzen, stehen und drängeln sich Jugendliche. Bei Eiseskälte harren Hunderte vor den Türen des überfüllten Gotteshauses aus. Sie sind aus der ganzen DDR nach Berlin gekommen. In der Szene hat sich rumgesprochen, dass hier etwas passiert, was nicht alltäglich ist und wenig mit einem normalen Gottesdienst zu tun hat. Es ist eine Mischung aus Konzert, Happening und politischer Veranstaltung. aus: Gesendet als Zeitlupe'von swr2 am 8. November 2005.
Aus: "Bluesmesse - die Anfänger der Friedensbewegung
in der DDR",
swr2, Zeitlupe, 8. November 2005.
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Atmo: 4 x Telefon-Klingeln
Asad Mahrad am Telefon: Mahrad. Ah, hallo it's Moghadam, how are you? Yes, ehm,, ja, you got my e-mail, yes? We would like to come on the end of January .( )"
Sprecherin: Letzte Vorbereitungen für die Reise der deutschen Delegation in den Iran. Wie eigentlich jedes Mal gibt es Probleme mit dem Visum. Asad Mahrad wühlt auf seinem überladenen Schreibtisch in Stapeln von Papier. Dann findet er den richtigen Zettel.
Asad Mahrad am Telefon: "Now we have the list of participants and we would like to get the visas from you, so could you please send us invitation for all group?"
Sprecherin: Wahrscheinlich kommt das Visum erst am Tag vor dem Abflug. Doch Asad Mahrad ist zuversichtlich. Er hat Erfahrung mit iranischer Bürokratie. Vor vier Jahren war er der erste, der nach der Revolution von 1979 wieder iranische Studierende nach Deutschland gebracht hat. Der Studentenaustausch war nur der Anfang.
Aus: "Stadtplanung im Iran - eine ungewöhnliche
Kooperation."
WDR 5, Neugier genügt, Januar 2005.
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wimmer@berliner-journalistenbuero.de
Jahrgang 1971, ist Diplom-Kulturwirtin (Universität Passau) und Wissenschaftsjournalistin (Zusatzstudium FU Berlin). Von der Berliner Zeitung wechselte sie 2000 in das Berliner Journalistenbüro.
Sie schreibt für Zeitschriften wie Bild der Wissenschaft, Psychologie heute und Das Magazin und produziert Radio-Features und Reportagen - zum Beispiel für die "Nahaufnahme" im Bayerischen Rundfunk, "Ausgewählt" auf WDR5 und die "Studiozeit" im Deutschlandfunk. Außerdem konzipiert und leitet sie Schreibwerkstätten für Existenzgründer und Medientrainings für Wissenschaftler.
Jeden Sonntag Nachmittag rollt eine Blechlawine von Autos aus Dresden, Chemnitz oder Plauen gegen Süden. Dann sind die Ostdeutschen unterwegs zu ihrer Arbeit in Stuttgart, München oder immer öfter in der Schweiz. Allein im vergangenen Jahr haben mehr als 40.000 Deutsche eine Stelle bei den Eidgenossen angetreten. Die meisten von ihnen stammen aus den neuen Bundesländern und arbeiten auf dem Bau. Unter der Woche wird geschafft, das Familienleben findet am Wochenende in Deutschland statt. Zwischen Arbeit und Familie liegen jedes Wochenende bis zu 20 Stunden Autofahrt. Wer sind die neuen Gastarbeiter in der Schweiz? Und warum nehmen sie die vielen Kilometer auf sich, um im Ausland zu arbeiten? Monika Wimmer wollte es wissen, und ist mitgefahren.
Aus: "Ostdeutsche Gastarbeiter in der Schweiz",
Feature auf WDR5, Ausgewählt, Juli 2005, 0:18 Minuten
Zum Manuskript
Seit Kambodscha nicht mehr von den Roten Khmer terrorisiert wird, versuchen internationale Konservatorenteams die Tempelanlagen von Angkor Wat zu retten. Monika Wimmer und Wolfgang Richter besuchen ein deutsches Restauratorenteam, das 1.800 steinerne Tempeltänzerinnen retten will. Ihre lebendigen Vorbilder sind vor mehr als 1.000 Jahren vor den Herrschern des Khmer-Reichs.
Bedrohtes Lächeln
Reportage in BR 2, Nahaufnahme, November 2004
0:25 Minuten
O-Ton 1: Ich brauch morgens immer Wasser, ganz viel Wasser. Ich trink das aus der Leitung. Ich hab dann das Gefühl aufzuwachen und mein Kopf kommt wieder in Gang. Ich werd ein bisschen frisch.
Aus: "Wasser - eine Geschichte des Lebens",
Radio Bremen, Studio Nordwest, 15.09.2002
Zum Manuskript
Nicht allein die Liebe zählt, wenn Frauen sich für einen Partner entscheiden. Der Traummann ist außerdem mindestens ebenso gebildet wie die Frau, keinesfalls jünger und verfügt über ein gutes Einkommen. Nichtmenschliche Primatendamen sind da weitaus weniger anspruchsvoll.
Aus: Was Sie schon immer über Primatensex wissen wollten,
Berliner Zeitung, 12. 02. 2002
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