Corina Niebuhr


Corina Niebuhr

niebuhr@berliner-journalistenbuero.de

 

 
 

Diplom-Ingenieurin für Biotechnologie. Studium an der Technischen Fachhochschule Berlin. Forschungsaufenthalte an der EAWAG, Schweiz und an der University of Arizona, Department for Environmental Engineering. Volontariat im Berliner Verlag, Gruner + Jahr.

Freiberufliche Journalistin seit 2003. Auslandsberichte und Reportagen aus USA, Mexiko, Bulgarien und Rumänien für Deutschlandradio Kultur "Weltzeit", Deutschlandfunk "Hintergrund Politik" und "Europa heute", Deutsche Welle "Fokus Amerika", Info-Radio "Nahaufnahme", RBB "Zeitpunkte" und Der Tagesspiegel am Sonntag. Berichte und Interviews aus Berlin für Tip Magazin und Die Tageszeitung.

Co-Autorin für das TV-Feature "Verbranntes Geld - die Finanzkrise und ihre Folgen", Deutsche Welle, 30 min, Sendetermin: 29. Dezember 2008

 

 
 

Themenschwerpunkte

 
 

Forschungsschwerpunkte und Hochschulen in Deutschland
EU-Ausgleichspolitik und Wirtschaftsentwicklung in Osteuropa
Metropolen und Metropolregionen weltweit
Migration und Umwelt im Südwesten der USA

 

 
 

Rauchende Colts und richtige Cowboys

 
 

Wyatt Earp, Doc Holliday, Johnny Ringo - diese Namen halten den Wilden Westen am Leben. Und auch eine kleine Stadt Tombstone, was übersetzt Grabstein heißt, profitiert noch heute von den berühmten Revolverhelden. In dem kleinen Ort im Süden Arizonas fand vor 127 Jahren eine wilde Schießerei statt. Regisseure aus aller Welt haben diesen Schusswechsel in über 200 Filmen verewigt. Und auch in Tombstone wird das Spektakel täglich wieder aufgeführt

Deutschlandfunk, Sonntagsspaziergang, 26. Oktober 2008
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Kleine Zuwendungen

 
 

Früher wanderten an der Grenze regelmäßig voll gepackte Plastiktüten aus Kofferräumen diskret in die kleinen Grenzhäuschen, damit lästige Zollkontrollen wegfielen. In Bussen reichten Bulgarinnen ihre Pässe gespickt mit Geldscheinen an die Grenzer weiter, damit die trotz abgelaufener Touristenvisa bei der Rückreise keinen Ärger machten: Die Altenpflege in Deutschland oder Italien hatte eben etwas länger als geplant gedauert. Heute nennt man ein solches Verhalten Korruption. Wer dabei erwischt wird, kann seinen Job verlieren.

Deutschlandradio Kultur, Weltzeit, 14. Mai 2008
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Metropolen und Regionen - Deutschlands Kommunen im Zeitalter der Globalisierung

 
 

Im globalen Wettbewerb steht Deutschland immer stärker unter Druck. Hierzulande fehlen große Weltstädte: Orte, an denen nicht nur die globalen Kapital- und Güterströme zusammenfließen, sondern an denen sich auch Forschung, Industrie und Spitzenkräfte konzentrieren. Deshalb schließen sich mehr und mehr deutsche Städte und Kommunen zu Metropolenregionen zusammen.

Deutschlandfunk, Hintergrund Politik, 20 min, 24. September 2007
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Wenn kaum noch Brunnen fließen
Wassermangel in Arizona

 
 

In Tucson, im Süden von Arizona, sind Swimmingpools so normal wie anderswo Garagen. Die Wüste bietet Platz. Regentage sind selten. Und auch das Wasser ist erstaunlich billig - trotz jahrelanger Dürre.
In Carmen Dolnys Garten, am Stadtrand von Tucson, passt der Pool perfekt zur Landschaft: ein achtförmiges Becken mit braun gestrichenen Wänden in der rotbraunen, kargen Erde. Daneben Algaven, Mesquite-Büsche und die für die Sonora-Wüste typischen Saguaro-Kakteen, die haushoch wachsen und in fast allen Wild-West-Film zu sehen sind.

Deutschlandradio Kultur, Weltzeit, 6. September 2007
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Stadt der Verlierer - Der Grenzort Altar in Mexiko

 
 

Nach Altar - 70 Kilometer vor der amerikanischen Grenze - hat sich bis vor kurzem kaum jemand verirrt. Doch die geänderten Routen der Migranten, die die neuen Sperranlagen an der mexikanisch-amerikanischen Grenze umgehen wollen, haben dem verstaubten Wüstenort einen zweifelhaften Boom beschert.
Jetzt kommen sie alle hierher: Diejenigen, die auf der Suche nach Glück und Wohlstand die Grenze passieren wollen. Und diejenigen, die von der Verzweiflung dieser Menschen profitieren: Die Schlepper und die Banditen. Hunderttausende kommen jedes Jahr nach Altar, der letzten mexikanischen Station auf der Reise ins Ungewisse.

Deutschlandradio Kultur, Weltzeit, 28. Juni 2006

 

 
 

Die Frauen von Deutsch-Weißkirch

 
 

Atmo: Frau ruft: Peterle, Peterle, Hühner gackern

Sprecherin: 50 Lei – rund 14 Euro - und eine Tafel Schokolade hat Sara Dootz für ihren Peterle bezahlt, einen jungen Rehbock. Das Tier läuft auf die alte Bäuerin zu, über den Hof, vorbei an Hühnern und Gänsen.

Rundfunk Berlin Brandenburg, Zeitpunkte – Magazin, 9. Juli 2006
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Arizona Dream

 
 

In Deutschland wird über die Parallelgesellschaft diskutiert. In Tucson ist sie längst Realität. Die Stadt in der Wüste gehörte früher den Mexikanern. Das könnte bald wieder so sein.
Mexiko macht Ruben Moreno ein wenig Angst. Wenn er die schäbigen Hütten, die Kranken und die dünnen Kinder sieht, wie sie sich auf die Zehenspitzen stellen und ihm eine Cola durchs Busfenster verkaufen wollen, spätestens dann ist er heilfroh, dass er Amerikaner ist und nur zu Gast im Land seiner Vorfahren. Der 49jährige Musiker fährt selten dorthin, er hat da nichts verloren.

Der Tagesspiegel am Sonntag, Die Stadt, 10. Januar 2005
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Im Dorf des Kannibalen

 
 

Keiner kann die Tat fassen – jetzt beginnt der Prozess gegen den "Menschenfresser"
Das rotweiße Band ist immer noch da. Nur an manchen Stellen ist es gerissen und gibt den Zugang zu dem verwilderten Garten frei, wo die Polizei ihren schrecklichen Fund machte. Immer wieder kommt mal einer hierher und sucht zwischen den Brennnesseln nach Spuren der Untat des einstigen Hausherren Armin Meiwes – des so genannten "Menschenfressers von Rotenburg", dem ab morgen in Kassel der Prozess gemacht wird.

Der Tagesspiegel, Seite 3, 2. Dezember 2003
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