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Lukas Grasberger
grasberger@berliner-journalistenbuero.de
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Jahrgang 1973, Studium der Kommunikationswissenschaften,
Soziologie, Politik, und Kunstgeschichte in München und
Barcelona mit Abschluss Diplom-Journalist. Redakteursausbildung an
der Deutschen Journalistenschule (DJS) in München. Stipendiat
am Institut für Journalistenausbildung der Universität
Passau. Seit 2001 Mitarbeiter beim Hörfunk des Bayerischen
Rundfunk, vorwiegend Redaktion Zündfunk. Danach
Nordbayern-Korrespondent für Associated Press. Von Februar
2006 bis Ende Juni 2008 Redakteur bei der Nachrichtenagentur
Reuters in Berlin.
Lukas Grasberger arbeitet für öffentlich-rechtliche
Rundfunkprogramme wie "Notizbuch", "Nahaufnahme"
und "Weitwinkel", sowie Zeitungen und Zeitschriften wie
die taz, Frankfurter Rundschau, chrismon, Handelsblatt oder die
Financial Times Deutschland.
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Themenschwerpunkte |
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Spanien und Lateinamerika, Wirtschaft und Soziales,
Rechtsextremismus, Popkulturelles
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Ausgewählte Hörfunkproduktionen: |
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Der Dorfrichter wird's schon richten
Seit über 500 Jahren gibt es in Gössl im hintersten
Winkel des steirischen Salzkammerguts einen Dorfrichter. Mit der
burlesken Figur des Dorfrichter Adam in Heinrich von Kleists "Zerbrochnen
Krug" hat diese Tradition jedoch wenig zu tun.
(BR, Bayern2Radio, Weitwinkel, Halbstunden-Feature)
Wir sind Maismenschen, wir werden überleben
Ein mexikanisches Dorf als Symbol für den Kampf der Indios
um Selbstbestimmung
(BR, Bayern2Radio, Notizbuch, Schwerpunkt-Feature)
Die Robin Hoods von Tarifa
Reportage über Immigranten und ihre Helfer in einem südspanischen
Dorf
(BR, Bayern2Radio, Nahaufnahme, Halbstunden-Reportage)
Good Bye Lenin, Hello Hitler
neue Strategien der Rechten im Osten
(BR, Bayern2Radio, Zündfunk, Feature, mit Thies Marsen)
Wahl der Waffen
Das Baskenland zwischen ETA-Terror und Repression
(BR, Bayern2Radio, Zündfunk, Feature, mit Thies Marsen)
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Arbeitsproben:
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Eingestiegen in Ruinen
Die Urban Explorer Anne und Andreas streifen durch
verlassene Gebäude ein gefährliches und nicht
immer ganz legales Hobby
Süddeutsche Zeitung, jetzt.de, 19.7.2009, Reportage
Link
zum Text
Wir sind Maismenschen, wir werden überleben |
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Ein mexikanisches Dorf steht als Symbol für den Kampf der
Indios um Selbstbestimmung: von der mexikanischen Regierung
unterdrückt, von Paramilitärs überfallen, behauptet
sich eine Kaffee-Kooperative der Indios gegen die herrschenden
Verhältnisse und auf dem Weltmarkt.
Feature, Bayern2Radio, Notizbuch, 2008
Link
zur Sendung
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Slow Food |
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Die schlechte Auftragslage für Architekten bewegte Jan
Kickinger, den Umstieg zu wagen: Heute züchtet er
Weinbergschnecken für Restaurants und Feinkostläden. Es
ist eine leise Invasion. Auf einem abgelegenen Feld unweit von
Potsdam halten sich unzählige Weinbergschnecken unter
Markstammkohl und meterhohen Topinambur-Sträuchern versteckt.
Die meisten haben sich für den Winter in den märkischen
Sandboden eingegraben. Ihr Durchhaltevermögen nötigt Jan
Kickinger, dem Herrn über geschätzt zwei Millionen
Exemplare der Gattung helix pomatia, sichtlich Respekt ab.
Handelsblatt, 23.1.2009
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Der Flug ins alte Leben |
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Waldrappe lebten nur noch in Zoos und in einer letzten Kolonie
in Marokko. Ein Team von Biologen hat jetzt erfolgreich elf Vögel
wieder ausgewildert. Es war ein Propeller, der Siris Leben jäh
ein Ende setzte. Zu zutraulich war der schwarze Jungvogel wohl
ganz nach Wesensart der Waldrappe dem Ultraleichtflieger gefolgt,
der den Schwarm gen Süden lotsen soll. Zu nah war Siri zum
Fluggerät aufgerückt, war in den Propellersog geraten
und schließlich mit zerschmettertem Schädel in die
Tiefe getaumelt.
taz, 22.9.2008
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Er muss immer alles kaputtmachen |
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Die kontrollierte Katastrophe ist sein Job: Lutz Cleemann leitet
das "Allianz Zentrum für Technik". Der Laborbetrieb
bei München hat die Aufgabe, systematisch alles Mögliche
zu zerstören. Damit Versicherungen aus Schaden klug werden.
Der große Knall kam einen Tag vor Silvester. Vielleicht
war es gut, dass die Bewohner des Dörfchens Irsching bei München
an einen verfrühten Böllerschlag dachten - und erst am nächsten
Tag erfuhren, was wirklich passiert war: Das Irschinger
Heizkraftwerk war in die Luft geflogen, im wahrsten Sinne des
Wortes, eine Turbine explodiert, ein 1,3 Tonnen schweres Stahlteil
quer über die Dächer des nachtschlafenden Dorfs
geflogen. Nun ruht der Turbinenbrocken, ein mannshohes
Metall-Gemansche, vor einem grauen Bürogebäude, dem "Allianz
Zentrum für Technik" (AZT), im nahen Ismaning. Ein
Denkmal für das Gesetz, dass alles, was schief gehen kann,
auch schief gehen wird.
Financial Times Deutschland, 23.4.2004
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Aufschwung durch Drogen |
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Als den Bewohnern von Barbate der Fischfang verboten wurde,
standen sie vor dem Nichts. Jetzt ist das Dorf an der Meerenge von
Gibraltar reich geworden - mit Marihuana-Schmuggel. Juan hat die
Schmuggler in der Meerenge von Gibraltar als erster entdeckt. "Es
ist ein Schlauchboot", schnarrt die Stimme des Zollbeamten
durch den Funk. "Schnappen wir den Scheißkerl",
antwortet Pilot Javier, reißt den Steuerknüppel nach
vorn, und schon sticht der Zollhubschrauber hinab wie eine wild
gewordene Libelle. Jetzt haben auch die Haschischschmuggler den
Helikopter bemerkt. Ihre schwarze "Phantom" schlägt
einen Haken, die schweren Außenbordmotoren geben alles, doch
es ist zu spät: Die Verfolgungsjagd endet am Rumpf eines
Polizeiboots.
Financial Times Deutschland, 3.9.2003
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