Timur Diehn

Gleich und Gleich gesellt sich gern

Wirtschaft & Wissenschaft, Heft 3-4, 2006

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Ist Cluster-Förderung das Patentmittel für die Industriepolitik? In regionalen Netzwerken sollen Unternehmer und Wissenschaftler gemeinsam Strategien entwickeln, um Produktivität und Innovationskraft zu bündeln. Nach welchen Kriterien sollten langfristige Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft gemanagt werden? Trotz aller Euphorie – es gibt auch kritische Stimmen.

„Das größte Problem war“, erinnert sich Gerhard Fettweis, „die High Potentials überhaupt ins Flugzeug zu locken“. Welche Spitzenforscher aus den USA zog es schon Mitte der Neunziger zum Vorstellungsgespräch nach Dresden? Doch bereits nach dem ersten Rundgang durch die Stadt waren die jungen Chipentwickler begeistert: von der Semper Oper, der kreativen Atmosphäre an der TU, aber vor allem von der Erkenntnis, dass viele innovative, miteinander vernetzte Firmen vor Ort Job-Alternativen anboten, wenn es mit dem ersten Auftraggeber nicht wie erwartet klappen sollte.

Seit seinen Erfolgen mit Systemonic AG (heute Philips Semiconductors Dresden), Radioplan GmbH und Signalion gilt Gerhard Fettweis als "Gründerkönig" der TU Dresden. Den Professor des Vodafone Lehrstuhls Mobile Communications Systems prägten die Jahre, als in der Region mit „Sillicon Saxony“ eines der führenden europäischen IT-Cluster für Halbleiter- Elektronik- und Microsystemeindustrie geschaffen wurde. Heute erzielen 225 Mitgliedsfirmen drei Milliarden Euro Umsatz. Hersteller, Zulieferer, Dienstleister, Hochschulen und Forschungsinstitute beschäftigen insgesamt über 17.000 Mitarbeiter. Die Breitenwirkung des High-Tech Netzwerks geht weit über Deutschland hinaus. Demnächst soll von Dresden aus eine neue Generation von Speicherchips den Weltmarkt erobern, die aus einer Synthese aus Nano- und Werkstofftechnologie hin zur Nanoelektronik entstehen soll. Schon profiliert sich die Sillicon Saxony e.v. im Forschungsverbund mit IBM im weltweiten Konkurrenzkampf gegen thematisch ähnlich aufgestellte Bündnisse aus der japanischen Chipindustrie.

Zahlreiche Studien belegen, dass Firmen, die in Clustern eingebunden sind, grössere Erfolgssaussichten haben als die Konkurrenz. Übergreifende Kooperationen zwischen Unternehmen aber auch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft werden wichtiger, auch weil sich innovative Branchen wie Biotechnologie, Pharma und IT zu übergreifenden Systemtechnologien weiterentwickeln, in denen fachübergreifend investiert und geforscht werden muss – während gleichzeitig Produktzyklen schneller ablaufen und Entwicklungskosten steigen.

Akteure, die lange mit eigenständigen Budgets auskamen, wie die Max Planck Institute oder internationale Firmen müssen verstärkt zusammenarbeiten, um international „mithalten“ zu können. Und wenn sie institutionell zusammenwachsen könnten sich Unternehmen, Hochschulen und Forschungsinstitute gemeinsam neue Märkte erschließen. Sind solche Clusterbildungen ein Allheilmittel für eine Volkswirtschaft, der es generell an Dynamik mangelt? Wie lassen sich komplexe regionale Allianzen verschiedener Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik steuern? Und vor allem: Wie lautet das Erfolgsrezept?

In der Theorie sollten sich Kooperationen zwischen Industrie, Wissenschaft und Politik auf bereits ausgeprägte regionale Stärken konzentrieren. Der Erfolg von Sillicon Saxony basierte für Gerhard Fettweis aber weniger auf industriellen Standortvorteilen in der Region - „die gab es in den neuen Bundesländern nach der Wende kaum noch“. Aus Sicht des studierten Elektrotechnikers war die breit aufgestellte Dresdner Bildungslandschaft mit ihren sechs Universitäten, zwanzig Fachhochschulen und elf Fraunhofer-Instituten eine tragfähige Plattform. Wichtiger war aber, dass die sächsische Landesregierung über viele Jahre konsequent die Vielfalt innerhalb der angesiedelten IT-Branche förderte, vor allem in den "wilden Neunzigern" als Start Ups noch unter relativ ähnlichen Bedingungen miteinander konkurrierten. „Diese prinzipielle Offenheit für neue Akteure war besonders wichtig“, betont Fettweis. Erklärtes Endziel der Strategie war, den vollständigen Produktzyklus und damit die gesamte Wertschöpfungskette in der Halbleiterfertigung in der Region zusammen zu führen.

Weil dieses Ziel über die Jahre schrittweise erreicht werden konnte, entwickelten sich für die einzelnen Firmen auch immer mehr Anreize miteinander zu kooperieren. Ein quasi natürlicher Ablauf, der nicht „top-down“ von oben verordnet werden musste. „Dafür ist aber notwendig, betont Fettweis, „dass mutige Neugründungen mit hohem Chancenpotential nicht von einer Förderpolitik erstickt werden, die allein die Großen begünstigt“.

Als etwa ein überregionaler deutscher Player bei der sächsischen Landesregierung vorstellig wurde, um die Ansiedlung des damals recht unbekannten amerikanischen Chipherstellers AMD zu verhindern, behielt das Wirtschaftsministerium seine Strategie bei, neue potentielle Mitglieder des Netzwerks konsequent zu fördern. Das Ergebnis: Bis 2008 wird AMD – mittlerweile mit 23 Prozent am Weltmarkt für Chip-Produktion beteiligt –voraussichtlich acht Milliarden Euro in ihre Dresdner Standorte mit insgesamt 3000 Mitarbeitern investiert haben.

Heute finden bekannte Firmen wie Infineon oder Qimonda ebenso ihren Platz im Sillicon Saxony e.v. wie zahlreiche Zulieferer für Reinraumtechnik, Spezialmaschinenbau und Siliziumwafer, die sogar aus München oder Stuttgart nach Sachsen gezogen sind. Ein weiterer positiver Effekt dieser breiten Aufstellung größerer wie mittelständischer Unternehmen: Die Zuliefererindustrie bleibt von einzelnen dominierenden Auftraggebern unabhängiger. So gesehen war in Dresden „Exzellenz“ nicht einfach vorhanden, sondern wurde aktiv geschaffen - aber ohne direkten politischen Druck. Die Entwicklung lässt sich mit dem Vorbild „Sillicon Valley“ aus den USA vergleichen, wo über viele Jahre die Universität Stanford Ausgründungen forcierte und mit milliardenschwerem Risikokapital bedachte, während sich die ersten Netzwerke in einem Radius von dreißig Meilen um den Uni-Campus bildeten. Deswegen sollten Cluster tatsächlich nicht am Reißbrett entstehen, wie die Cluster-Forschung gerne betont. Doch möglicherweise spielt Geld trotzdem eine wichtigere Rolle als oft angenommen –wenn es um Spitzenleistungen geht. „Wir hatten auch Erfolg“, betont Fettweis, „weil sich das sächsische Finanzpaket für Neuansiedlungen mit Singapur vergleichen ließ“. Für Hans-Raimund Deppe, Corporate Vice President und Geschäftsführer von AMD Saxony verbirgt sich hinter dieser Erkenntnis eine bittere Pille für manchen deutschen Landespolitiker, der sich vom Cluster-Boom für die eigene Region ein Allheilmittel verspricht, wo klamme Budgets weiter für Sach- und Sparzwänge sorgen.

So können voraussichtlich nur sechs bis acht der über 30 Exzellenzcluster aus dem Hochschulbereich, die in der zweiten Runde der „Exzellenzinitative“ ausgewählt werden, finanziell spürbar gefördert werden. Eine Finanzierung über das Jahr 2011 hinaus ist noch unklar. Zeitgleich aber „wird das Clustern in Deutschland zum Mainstream“, beobachtet Christian Ketels. Für den Clusterexperten der Harvard Business School in Boston sollten Politiker trotzdem weiter vor allem die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stärken. Da sich Cluster, dort wo Marktkräfte regieren, aus eigener Kraft entwickeln, wäre es verfehlt, klassische Standortpolitik zu betreiben, also Netzwerke gewissermaßen „züchten“ zu wollen. Clusterinitiativen können Cluster stärken,, sollen sie aber nicht künstlich am Leben erhalten. Stattdessen sollten Staat und Länder spürbare regionale Entwicklungen indirekt über Wettbewerbe fördern.

Gefragt sei vor allem der Politiker als Moderator, der am runden Tisch sein Fingerspitzengefühl einsetzt, damit sich Unternehmen, Universitäten und Behörden auf gemeinsame Interessen und Ziele einigen. Hauptkriterium für den Erfolg eines Clusters ist „die Bereitschaft zur Zusammenarbeit“, betont Ketels. Das klingt trivial, doch nur wenn alle Partner fähig sind, gemeinsam zu definieren, was die Wettbewerbsfähigkeit in einer gemeinsamen Branche steigert –zum Beispiel gemeinsames Marketing oder verbessertes Produktmanagement- bekommt ein Verbund von Konkurrenten überhaupt ein Gefühl für gemeinsame Interessen und die Vorteile der Zusammenarbeit.

Was dann an konkreten Maßnahmen notwendig wird, hängt von Fall zu Fall ab. Ein Patentrezept gibt es aus Ketels Sicht nicht: Wichtig sei vor allem, dass sich die Akteure nicht von staatlicher Förderung abhängig machen. „Das ist schwierig genug, denn Geld ist immer knapp“, sagt Ketels, während die Politik die Cluster-Beihilfe als Steuerungsmittel entdeckt. So unterstützt der Bund – zum Beispiel über das Förderprogramm PROINNO II- kleine und mittlere Unternehmen bei der Entwicklung neuer Produkte, wenn es dabei zu Kooperationen mit Forschungsinstituten oder anderen Firmen kommt. „Trotzdem sollte man nie der Versuchung erlegen, etwas zu tun, nur weil es dafür staatliche Förderung gibt“ warnt Ketels. Die Gefahr sieht auch das Essener Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung. In einer Analyse für den NRW-Landtag warnen die Experten davor, dass etwa „die aktuelle Betonung der Clusterbildung durch die EU dazu führen kann, dass Cluster allein zu dem Zweck kreiert werden, einen geeigneten Rahmen für den Abruf von Strukturfondsmitteln zu schaffen“.

Seit Jahren sorgen reduzierte Fördertöpfe in der Industrie dafür, dass in vielen Branchen eher die kurzfristige Perspektive in den Vordergrund rückt, jede Form von Kooperation aber, ob mit anderen Firmen, Universitäten oder Forschungsinstituten schwieriger wird. Es hat sich herumgesprochen, dass man über Cluster wieder gut an staatliche Fördertöpfe gelangen kann. „Das zieht manchmal Mitläufer an, die nicht immer primär auf Kooperation aus sind“, beobachtet Gunther Reibe, von der Abteilung für Verbesserungsprozesse bei der ThyssenKrupp Steel AG in Duisburg. Seit zwei Jahren engagiert sich Reibe in einem Promotorenkreis in NRW, in dem über dreißig Partner aus der Werkstoffbranche gemeinsame Strategien entwickeln sollen, jenseits des kleinsten gemeinsamen Nenners - der Homepage werkstoffcluster.org.

Aus Unternehmerperspektive verlief der Prozess eher zäh. Bis jetzt. Trotzdem bleibt Reibe gespannt, wie die Sache weitergeht. Immerhin verringert sich aus seiner Erfahrung die Gefahr einer gegenseitigen Blockade, "je stärker sich die einzelnen Mitglieder voneinander unterscheiden. Umso profilierter die Akteure, desto mehr sinnvolle Anknüpfungspunkte“. Gefährlich wird es hingegen, „wenn die Organisationsstruktur so schnell wächst, dass zu schnell zu viele Interessen unter einem Dach vereinigt werden müssen“, beobachtet Reibe. „Oft fehlen dann klare Regeln und Kriterien wie Interessen vereinigt werden können“. Erschwerend wirkt auch, dass in Deutschland immer noch diskutiert wird, was ein Cluster exakt zu leisten hat. So spricht man in der freien Wirtschaft schon von „Clustern“, wenn sich Unternehmen und Zuliefererbetriebe regional vernetzen, was es beispielsweise im Automobilbau im Prinzip immer schon gegeben hat. Ohne wissenschaftlichen Kern laufen diese Wirtschaftscluster aber Gefahr, zu einer Art „Vermarktungsgesellschaft für Firmen“ zu mutieren. Leibnitz- Helmholtz- und Max Planck-Institute hingegen bezeichnen gemeinsame Forschungsprojekte mit Universitäten als „Cluster“, weil etwa durch die Graduate Schools, die die Max-Planck-Gesellschaft gemeinsam mit Universitäten gründet, die Versäulung der deutschen Forschungslandschaft durchbrochen wird. In beiden Varianten sind zusätzlich Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft denkbar - aber nicht zwingend. International bedeutet „Cluster“ aber genau dieses: wenn Wirtschaft und Wissenschaft in einer Region strategische Allianzen eingehen, gemeinsam forschen, entwickeln und gründen – was mittlerweile als entscheidender Standortvorteil im globalen Wettbewerb gesehen wird.

An diesem Punkt hinkt die deutsche Entwicklung international hinterher. So ist in der laufenden „Exzellenzinitiative“ des Bundes nicht als hartes Kriterium ausgewiesen, ob „Exellenzcluster“ aus dem Hochschulbereich mit Partnern auch aus der Wirtschaft zusammenarbeiten. In anderen Ländern ist das die Grundlage, um überhaupt von „Clusterbildungen“ sprechen zu können. Deswegen wird es jetzt nicht genügen, jetzt einige Good-Practice-Beispiele und Einzelprojekte zu prämieren, damit in Zukunft Wirtschaft und Wissenschaft tatsächlich auf breiterer Ebene miteinander kooperieren. Um dies zu erreichen, sieht etwa Hamburgs Wissenschaftssenator Jörg Dräger zuerst die Politik in der Pflicht, sich bei ihren Fördermaßnahmen radikal vom allzu bequemen Gieskannenprinzip zu verabschieden. Dräger, will in Hamburg „echte Cluster“, zum Beispiel im Nano- Medizintechnik- oder Logistikbereich bei ihrem Findungsprozess moderierend begleiten. Aus seiner Sicht müssen Bund und Länder „Priorisierungen mutiger bewerben: „Exzellenzcluster, die den Namen wirklich verdienen, können nur konsequent unterstützt werden, wenn nicht überall sonst gleichermaßen verteilt werden muss". Deswegen hat Politik der Öffentlichkeit zu vermitteln, warum die entschlossene Förderung von Exzellenz so wichtig für die internationale Wettbewerbsfähigkeit geworden ist".

Diesem Trend zur Ungleichheit werden in Zukunft vor allem viele kleinere Hochschulen nicht mehr entkommen. Schon durch die Föderalismusreform haben sich die Unterschiede weiter ausgeprägt. „Kleine Universitäten erhalten gerade noch ein Hundertstel des Budgets, welches für die Münchner LMU bereitgestellt wird“, betont Ernst Ludwig Winnacker, Präsident der DFG. Dabei brillieren im DFG-Ranking auch nicht bekannte Hochschulen in ausgewählten Disziplinen, zum Beispiel Erlangen-Nürnberg in der Medizin. Werden Humbolds Erben in einen destruktiven Verdrängungswettbewerb gedrückt? Nicht wenn sie die Krise nutzen und gezielt mit Wirtschaftsclustern aus der eigenen Region zusammenarbeiten. „Cluster die sich im Umfeld der eigenen Universität finden, könnten sich sogar zum Rettungsanker der deutschen Hochschullandschaft entwickeln“, hofft Dr. Wilhelm Krull, Geschäftsführer der Volkswagen Stiftung. Dazu müssten aber Universitäten ihre kompetentesten Fakultäten im Bereich naturwissenschaftlicher Forschung stärken, damit sie Partnern aus der Industrie attraktive Forschungsprojekte anbieten zu können.

Das Ziel wäre, eine „Universität der Zukunft“, die als Impulsgeber und Netzwerkbetreiber sich in regionalen Clustern engagieren kann und aktives Wissensmanagement für die eigene Region betreibt. Eine echte Herausforderung! Denn Hochschulen werden für unabhängige Forschungsinstitute oder für Partner aus der Industrie letztendlich nur attraktiv, wenn sie in ihren Gremien und Berufungskommissionen Bürokratie und Entscheidungsprozesse abbauen. Und viele Universitäten werden sich vom breit angelegten Fächerkanon und von der gewohnten Rolle Zentralbank des Wissens zu sein, verabschieden müssen. Ein schmerzhafter Prozess. Schon wird in der DFG darüber nachgedacht, ob Fächer wie Jura oder Pharmazie an die Fachhochschulen abgegeben werden sollten – damit Universitäten bei der Auswahl ihrer (überlebenden) Lehrstühle, noch stärker thematische Schwerpunkte setzen können. Dabei sollten aber auch Fachhochschulen eigentlich mehr Profil gewinnen, indem sie in der Lehre die unternehmerischen Stärken der eigenen Region besser abbilden, um als Partner attraktiver für Wirtschaftscluster zu werden.

Doch nicht nur die Hochschullandschaft hat Defizite aufzuweisen und ist zugleich in Zukunft auf stärkere Kooperation „mit der anderen Seite“ angewiesen. Denn mittlerweile entwickeln selbst renommierte Unternehmen oft nur noch immer neue Varianten ihrer gleichen, altbekannten Produkte weiter – und nennen das „Forschung“. Über gezielte Kooperationen mit Forschungsinstituten und Universitäten könnten selbst international aufgestellte Firmen wieder an frisches Wissen gelangen. Stattdessen wird das Wissen bei den Firmen rar und das Geld für die Universitäten knapp – eigentlich eine hervorragende Basis für mehr Kooperation. Jörg Dräger erwartet jetzt von beiden Seiten, „ihre Hausaufgaben schnell zu erledigen“. An den Hochschulen ist mutige Schwerpunktsetzung in der eigenen Forschung gefragt und eine rasche Klärung – die jede Universität mit sich selbst leisten muss – ob man überhaupt Verträge mit der freien Wirtschaft abschließen will, und wenn ja, ob die Abwicklung rechtlicher Fragen, wie etwa Property Rights und Lizenzverhandlungen selbst geleistet oder besser ausgelagert werden sollten.

Von der Wirtschaft hingegen erwartet der Hamburger Wissenschaftssenator, „die „Fähigkeit zu langfristigen Engagements und damit zum Dauerlauf“. In Clustern wird der Break Even eben nicht nach sechs Monaten erreicht. Dräger: „Es geht um jahrelanges Engagement. Wer Angst davor hat, dass Wissen oder Mitarbeiter im Cluster auch mal wechseln können, ist nicht bereit zur Kooperation“.

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